Liebe Adlergemeinde,

die Saison geht nun langsam zu Ende und damit auch meine gesundheitsfördernden Beiträge auf dieser Seite. Ich beglückwünsche euch zu euren hervorragenden Leistungen und würde mich freuen, euch bis zur nächsten Saison auf meiner Homepage www.rosi-lauch.de, die sich noch in der Entwicklungsphase befindet, begrüßen zu können.
Im Rahmen meiner Ausbildung zur geprüften Präventologin werde ich hier Themen zur Gesundheitsförderung vorstellen und würde mich über ein Feedback und Themenvorschläge von euch unter rosi-lauch@lhxy.de oder andrea-wessiepe@lhxy.de sehr freuen!

Eure Rosi Lauch

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Liebe Adlergemeinde!

Heute möchte ich euch das Thema Calciumbedarf näher bringen.
Calcium ist ein Mineralstoff, der eine herausragende Bedeutung in der Entwicklung und Stabilität unseres Knochensystems sowie hohen Anteil an der nervalen Erregungsbildung und -leitung sowie an der Muskelkontraktion hat. Mengenmäßig ist es der häufigste Mineralstoff in unserem Körper und zu 99% in unserem Skelettsystem vorhanden.
Die allgemeine Empfehlung der DEG (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) lautet, 1000mg Calcium täglich mit der Nahrung aufzunehmen. Wichtige Calciumlieferanten sind Milch- und Milchprodukte, Grünkohl, Brokkoli, grüne Bohnen, Feldsalat, Hülsenfrüchte und calciumreiche Mineralwässer. Da Calcium in sehr vielen Nahrungsmitteln vorkommt, ist eine Unterversorgung nur in Ausnahmefällen gegeben und auch hier sollte eine Nahrungsergänzung mit Calcium mit dem Arzt abgesprochen werden.
Schon bei Kindern und Jugendlichen ist auf eine ausreichende Calciumzufuhr zu achten. Hier besteht ein erhöhter Calciumbedarf für das Knochenwachstum. Im Alter von etwa 30-35 Jahren ist die sogenannte „peak-bone-mass“ erreicht, das Mass, das die höchste Knochendichte ausdrückt. Danach erfolgt der altersbedingte Knochenabbau. Je höher die Knochendichte in diesem Alter, desto besser der Schutz vor späterem übermäßigem Knochenabbau.
Die Gefahr einer unzureichenden Calciumzufuhr in der Ernährung liegt zusammen mit anderen Risikofaktoren wie z.B. Bewegungsmangel, hormonellen Veränderungen, Nikotin- und Alkohomißbrauch, Vitamin D-Mangel und genetischer Disposition in der Entwicklung eines übermäßig starken Knochenabbaus im Alter, der Osteoporose.
Osteoporose ist vor allem aufgrund hormoneller Umstellungen in den Wechseljahren und ernährungsbedingtem Fehlverhalten ( Diäten, „Schlankheitswahn“, Sportarten, die ein Niedriggewicht postulieren) immer noch ein Thema, das hauptsächlich Frauen betrifft. Demografischer Wandel und lebensstilbedingte Risikofaktoren weisen neben anderen Bedingungen aber daraufhin, dass Osteoporose auch zunehmend ein Thema in der Männergesundheit wird.
Osteoporose ist nach Aussage der WHO eine der 10 bedeutendsten Volkskrankheiten, die mit ihren häufigen Folgen wie frühzeitige Invalidität, Pflegebedürftigkeit, Altersarmut, Isolation, Verlust der Selbständigkeit usw. in vielen Fällen durch eine gesunde Lebensführung zu vermeiden ist.

Eure Rosi Lauch

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Liebe Adlergemeinde!

Fit im Trinken gleich fit im Sport!
Ein sehr wichtiges Thema beim sportlich aktiven Menschen ist der Flüssigkeitsbedarf vor, während und nach dem Sport.
Körperliche Leistung führt zur Wärmeentwicklung, die sich bei körperlicher Betätigung und Anstrengung erhöht. Der Organismus toleriert nur relativ enge Grenzen in der Körpertemperatur und ein Zuviel an Wärme muß wieder abgegeben werden. Um die Bilanz von Wärmebildung und Wärmeabgabe auszugleichen, nutzt der Körper verschiedene Mechanismen. Um eine negative Bilanz auszugleichen ist die Wärmeabgabe durch Wasserverdunstung (Verdunstung über die Atemwege und Bildung von Schweiß) am effektivsten.
Bei körperlicher Anstrengung oder hoher Umgebungstemperatur wird die Abkühlung des Körpers durch zusätzliche Schweißproduktion erreicht. Dieser Flüssigkeitsverlust muß ersetzt werden, da es ansonsten sehr schnell zu einer Abnahme der Leistungsfähigkeit kommt. Das zirkulierende Blutvolumen ist verringert und das Herz reagiert mit einer Erhöhung der Herzfrequenz.
Faustregel: Flüssigkeitsverluste von je 1 Prozent Körpergewicht führen zu Leistungsverlusten von jeweils 10 Prozent (Dietger Mathias, Professionelle Prävention, S. 83) .
Mit dem Schweiß gehen natürlich auch Mineralstoffe verloren, die ebenfalls durch geeignete Maßnahmen ersetzt werden müssen.
Nach wie vor der wirksamste und kostengünstigste Hit unter den geeigneten Getränken ist die Apfelschorle. Je 1 Teil Apfelsaft mit 1 Teil Mineralwasser gemischt ist in etwa isoton. D.h., die Flüssigkeit wird schnell vom Körper aufgenommen und steht dem Körper wieder zur Verfügung. Der darin enthaltene Zucker liefert Energie, hält den Blutzuckerspiegel konstant und das Mineralwasser ersetzt Mineralstoffverluste.
Im Handel erhältliche „Isodrinks“ erfüllen oft den gleichen Zweck, sind aber teurer und enthalten häufig Zusatzstoffe.
Sogenannte „Energydrinks“, die zur Steigerung der sportlichen Leistungsfähigkeit angeboten werden, sind durch sehr hohen Zuckergehalt hyperton und dadurch wird die Flüssigkeit nur verzögert vom Körper aufgenommen und fördern das Durstgefühl. Außerdem enthalten sie oft Koffein in Mengen, die in Deutschland nicht zulässig und gerade bei schweißproduzierenden Aktivitäten durch harntreibende Wirkung extrem gesundheitsschädlich sind. Das gleiche gilt für manche darin enthaltenen Zusatzstoffe.

Wichtig: bereits vor dem Training ein großes Glas Flüssigkeit trinken und bei Belastungen, die länger als eine Stunde dauern, auch während des Trainings trinken!

Eure Rosi Lauch

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Liebe Adlergemeinde!

Fit mit Magnesium(Mg)!
Der Bedarf an Mg wird in Sportlerkreisen immer wieder viel und gerne diskutiert.
Fakt ist,
es kommt in allen Organismen vor und ist essentiell, d.h. lebensnotwendig.
Magnesium ist wichtig für den Muskel- und Nervenstoffwechsel. Es sorgt für die Reizübertragung zur Muskelkontraktion.
Magnesium hat wichtige Aufgaben bei der Speicherung und Freisetzung von Hormonen und ist an vielen enzymatischen Reaktionen im Stoffwechsel beteiligt.
Magnesiummangel kann zu Krämpfen und Herzrhythmusstörungen führen.
Der D-A-CH Referenzwert liegt bei 300-400 mg pro Tag für einen Erwachsenen mit überwiegend sitzender Tätigkeit.
Finden
können wir Magnesium in Getreide- und Vollkornprodukten, Kartoffeln, in vielen Gemüsesorten, Hülsenfrüchten, Nüssen, Mandeln, Milch, Putenfleisch, Bananen und Beerenobst.
Falsch ist:
Magnesium ist ein „Anti-Stress-Mineral“.
Mg hemmt Erregungszustände an Muskeln- und Nerven, was aber nichts mit Stressabbau zu tun hat. Werbeverprechen über Magnesiumpräparate zum Stressabbau und zur Leistungssteigerung sollten sehr kritisch betrachtet werden!
Die meisten Menschen sind magnesiumunterversorgt.
Da Mg in sehr vielen Lebensmitteln enthalten ist, kommt es bei gesunden Menschen und einer normalen und abwechslungsreichen Mischkost nicht zu einer Unterversorgung.
Fasten und einseitige kohlenhydratarme und eiweißreiche Diäten können zu einem Magnesiummangel führen, ebenso eine eiweißbetonte Ernährung zum Muskelaufbau.
Fast-Food ist kontraproduktiv, da überwiegend eine hohe Energie- aber niedrige Nährstoffdichte vorliegt.
Fazit:
Ein erhöhter Mg- Bedarf bei Sportlern kann mit einer abwechslungsreichen Mischkost gedeckt werden und es besteht nicht zwangsläufig die Notwendigkeit einer Nahrungsergänzung.

Eure Rosi Lauch

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Liebe Adlergemeinde!

Kraft, Kondition und Köpfchen ohne Mineralstoffe und Spurenelemente? Nicht denkbar!
Von Mineralstoffen spricht man, wenn ihre jeweilige Konzentration im Körper mehr als 50 mg/kg Körpergewicht beträgt. Sie werden dann auch Mengen-oder Makroelemente genannt. Stoffe, die schon in niedrigeren Konzentrationen unseren Tagesbedarf decken, werden Spuren- oder Mikroelemente genannt.
Die wichtigsten Mineralstoffe sind Natrium, Chlorid, Kalium, Calcium, Phosphor und Magnesium. Zu den Spurenelementen gehören u.a. Eisen, Jod, Zink, Selen, Chrom und Fluor.
Trotz ihrer Leichtigkeit sind sie superschwergewichtige Leistungsträger für unseren Körper. Sie regulieren den Wasserhaushalt und haben wichtige Funktionen im Nerven- und Muskelstoffwechsel . Wir brauchen sie für den Aufbau von Zahn- und Knochensubstanz, den Energiestoffwechsel, beim Sauerstofftransport, für das Immunsystem und zur antioxidativen Regulation. Ein Mangel an Mineralstoffen und Spurenelementen bewirkt beim Sport verminderte Belastbarkeit, Kurzatmigkeit, wenig Ausdauer, Muskelkrämpfe und Muskelschwäche, Infektanfälligkeit, Konzentrationsmangel und deutlich erhöhte Verletzungsgefahr.
Makro- und Mikroelemente sind vor allem aber auch essentiell, d.h. unbedingt notwendig und sie müssen mit der Nahrung zugeführt werden, weil der Körper sie nicht selbst herstellen kann.
Mineralstoffe findet man sowohl in tierischen als auch pflanzlichen Lebensmitteln. Calcium z.B. in Milchprodukten, Kalium und Magnesium in Obst, Getreide und Gemüse, Zink in Fleisch, Eiern und Nüssen. In vielen LM sind z.T. viele Mineralstoffe gleichzeitig enthalten. Auch mit der individuellen Auswahl eines Mineralwassers kann man seinen Bedarf an Mineralstoffen unterstützen.
Das Angebot an Mineralstoffpräparaten in Apotheken, Drogerien, Discountern oder im Internet ist reichlich und eine Nahrungsergänzung in manchen Fällen und Lebensphasen in Absprache mit dem Arzt und einem nachgewiesenen Mangel sinnvoll. Doch grundsätzlich sollte man seinen täglichen Bedarf über eine ausgewogene Ernährung abdecken, was auch bei erhöhtem Verbrauch wie beim Sport möglich ist.
Außerdem: Vitalstoffe werden in ihrer natürlichen Form am besten vom Körper verwertet.

Eure Rosi Lauch

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Liebe Adlergemeinde!

Vitalstoffe!
Mal ganz frei definiert sind es Substanzen , die eine Bedeutung für das Leben haben. In diesem Zusammenhang werden häufig Nahrungsergänzungsmittel (NEM) angeboten, um einen möglichen Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen auszugleichen. Auch die Supplementierung mit sekundären Pflanzenstoffen gegen Krebs ist sehr populär.
Die Werbung verspricht da viel. In einer einzigen Pille ist alles drin, was uns fit, gesund, leistungsfähig und stressresistent macht. Schöne neue Welt, oder? Wir müssen nicht mehr jagen und sammeln. Das war gestern, Steinzeit!
Diese Werbeversprechen kommen in einer Gegenwart des Zeitmangels, hoher Stressbelastung und beruflicher Anforderung, vermeintlicher Schlankheits- und Schönheitsideale und dem Auftreten vermehrter gesundheitlicher Störungen gut an. Stichwort: Zivilisationserkrankungen. Wir möchten alt werden und zwar möglichst gesund und schön, was auch immer wir darunter verstehen und wir möchten unseren Alltag bewältigen und Erfolg haben, was auch immer unsere Umwelt darunter versteht und wenn wir alt sind, möchten wir uns gut versorgt fühlen, was auch immer der Staat darunter versteht, oder?
Und Pillen befreien uns von allen Sorgen um unsere Gesundheit und verschaffen uns ein Alibi, wenn wir bewußt unsere Gesundheit aufs Spiel setzen? Wenn es so einfach wäre, wie ist es dann zu erklären, dass unser Gesundheitssystem große Probleme hat, die stark ansteigenden gesundheitlichen bzw. eigentlich die „krankheitlichen“ Probleme zu lösen? An den Problemlösungstrategien sind wir alle beteiligt, vor allem finanziell! Diese Erfahrung machen wir mit den immer weiter steigenden Beiträgen, Zuzahlungen und individuellen Gesundheitsleistungen.
Es ist gar keine Frage, dass es Krankheiten gibt, auf deren Entstehung wir keinen Einfluß haben. Aber es ist auch keine Frage, dass wir sehr viel Einfluß auf unsere Gesundheit und auf Krankheiten haben, die wir vermeiden können.
In diesem Sinne: Wille geht vor Pille!

Eure Rosi Lauch

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Liebe Adlergemeinde!

Freie Radikale! Eine neue Partei für eine neue Gesundheitsreform oder vielleicht ein neues soziales Netzwerk?
Nein, natürlich nicht. Wichtige Stoffwechselprozesse laufen nur mit Hilfe von Sauerstoff ab und freie Radikale sind Zwischenprodukte dieses Stoffwechselgeschehens. Deshalb nennt man sie auch Sauerstoffradikale. Eigentlich ein ganz normaler Vorgang, der z.B. bei der Atmung stattfindet oder bei Stress, für unsere Gesundheit aber sehr aggressives Potential mit sich bringt. Freie Radikale greifen verschiedene Zellen im Körper an und schädigen sie. Sie nehmen großen Einfluss auf das Immunsystem, können die Erbsubstanz schädigen und sind verantwortlich für Krankheits- und Entzündungsprozesse wie Arteriosklerose, Rheuma und Krebs und... sie lassen uns altern.
Es gibt viele Faktoren, die zu einem Übermaß an freien Radikalen beitragen. Dazu gehören vor allem Zigarettenrauch, zu viele Sonnenbäder, hohe Ozonwerte und Umweltbelastung, negativer Stress, Röntgenstrahlung und auch zu intensive sportliche Belastung, die nicht dem Trainingszustand entspricht.
Ein gesunder Körper ist in der Lage, ein sogenanntes oxidatives Gleichgewicht herzustellen, in dem er Radikalenfänger produziert. Das sind antioxidativ wirkende Substanzen. Dazu gehören einige Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe. Diese müssen mit der Nahrung zugeführt werden und den besten Schutz erreicht man, indem man bei der Ernährung möglichst viele verschiedene Obst- und Gemüsesorten, vor allem auch Hülsenfrüchte und Nüsse berücksichtigt und Vollkornprodukte bevorzugt.
Mein besonderer Tipp: viele frische Kräuter benutzen und auch mal ein wenig experimentieren beim Kochen, z.B. mit Minze, Rosmarin und Thymian.

Eure Rosi Lauch


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Liebe Adlergemeinde!

Der Glykämische Index, kurz GI, ist häufig Thema in verschiedenen Diät-Regimen, wird als bedeutender Faktor für die Gewichtsbalance propagiert und ist eine Säule der Diabetes- Behandlung.
Der Glykämische Index beschreibt die Wirkung von Kohlenhydraten im Stoffwechsel. Körper und Gehirn brauchen Glucose, also Kohlenhydrate, und die müssen mit der Nahrung zugeführt werden. Überwiegend verursachen Lebensmittel mit hohem GI einen schnellen und/oder hohen Blutzuckeranstieg und Lebensmittel mit niedrigem GI einen langsamen und/oder niedrigen Blutzuckeranstieg. Der Blutzucker wird mit Hilfe von Insulin verarbeitet. Je höher der GI, desto mehr Insulin wird benötigt.
Ernährt man sich überwiegend durch LM mit hohem GI, kommt es zu ständigen Insulinspitzen, in der Folge zu einem schnellen Glucose-Abfall und zur vorzeitigen Entleerung der Glycogenspeicher, die ja besondere Bedeutung für die Energie und Leistung haben. Besonders vor bzw. zu Beginn einer sportlichen Belastung führt das zu einer schnellen Ermüdung und zu einem Mangel an Kraft und Ausdauer. Außerdem spielt dieser Stoffwechsel-Mechanismus eine große Rolle bei der Entstehung des sogenannten Alters-Diabetes, der in unserer heutigen Zeit leider nicht mehr nur eine Frage des Alters ist.
Nahrungsmittel mit hohem GI, wie z.B. Weißbrot und Kuchen sollten vor einer sportlichen Belastung nicht gegessen werden. Auch wichtig: nach oder bei längerdauernder Belastung die Glycogenspeicher wieder auffüllen. Dazu eignen sich dann auch z.B. eine Banane oder ein Müsliriegel.
Wer sich vollwertig und abwechslungsreich ernährt, bleibt länger fit und leistungsfähig!

Eure Rosi Lauch

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Liebe Adlergemeinde!

Sport macht Spaß, wenn genug Kraft, Ausdauer und Energie zur Verfügung stehen. Doch manchmal machen die Muskeln schlapp, die Kondition war schon mal besser und Energie war gestern.
Für den sportlichen Erfolg sind regelmäßiges Training und die richtige Ernährung entscheidend.
In unserem Körper finden komplizierte chemische Reaktionen statt, die als Stoffwechsel oder Metabolismus bezeichnet werden. Damit der Stoffwechsel alle körperlichen Funktionen aufrecht erhält und auch noch Kraft und Energie erzeugt, braucht er Brennstoff.
Der Brennstoff für die Muskelarbeit ist Adenosintriphosphat, kurz ATP. Ohne ATP geht im Muskel gar nichts. Für kurzfristige, wenige Minuten andauernde Belastung kann der Körper ATP selbst bilden. Brauchen die Muskeln mehr Energie, nutzt der Körper Glucose, das in Form von Glycogen in den Muskeln und in der Leber gespeichert wird, und Fettsäuren. In welchem Umfang Glycogen und Fettsäuren zur Energiegewinnung benutzt werden, hängt von der Intensität der Leistung und vom individuellen Trainingszustand ab.
Eine fettreiche Ernährung hat sich in Studien als Energiequelle nicht bewährt. Sie ist eher ein Risikofaktor für Herz- und Kreislauferkrankungen und Krebs, besonders, wenn überwiegend gesättigte Fettsäuren aus tierischen Fetten gegessen werden. Der Körper nutzt sein Depotfett und hat damit ein völlig ausreichendes Reservoir zur Energiebereitstellung.
Zur Bildung von Glycogen werden Kohlenhydrate benötigt und diese haben für die Sportlerernährung die höchste Bedeutung. 50-60 % des täglichen Kalorienbedarfs sollten aus komplexen Kohlenhydraten bestehen, d.h. Vollkorngetreideprodukte, Gemüse, Obst, Teigwaren und Kartoffeln.

Yes, we can!

Eure Rosi Lauch

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Liebe Adlergemeinde!


Mediterran,
etwas frei übersetzt bedeutet es das „Mittelmeer betreffend“. Es ist in den letzten Jahren zu einem Schlagwort geworden und jeder weiß, was damit gemeint ist. Wandanstriche in terrakottafarbener Wischtechnik, Lavendel, maritime Dekoartikel, Zitronellakerzen und Rotwein. Jeden Sommer wieder erliegen wir dem besonderen Charme dieser Lebensart. Wir denken an wunderschöne Sonnenuntergänge in der Toskana, Romantik, Mallorca, Meer und ….. vielleicht noch etwas mehr?

„Mediterran“ steht natürlich nicht nur für einen Wohnstil und ein Urlaubsziel, sondern auch für eine bestimmte Ernährungsweise, die für viele Länder im Mittelmeerraum charakteristisch ist.

Besonderes Merkmal: Olivenöl, viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Nüsse, frische Seefische. Wenig Fleisch und tierische Fette.

Das bedeutet, die Ernährung ist kaloriengerecht, fettarm, enthält viele Ballaststoffe, wertvolle ungesättigte Fettsäuren und Omega 3- Fettsäuren.

Mediterrane Kost beugt nach heutigen ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen den sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Herz-und Kreislaufkrankheiten, Diabetes, Übergewicht und Bluthochdruck vor. Es senkt das Risiko für Krebs, Osteoporose und Krankheiten des Bewegungsapparates.
Auch hinsichtlich Erkrankungen mit deutlich zunehmender Prävalenz wie Depression, Demenz und M. Alzheimer wird der mediterranen Ernährung eine präventive Bedeutung zuerkannt.
Doch nicht nur die Zutaten zum Essen sind wichtig, sondern auch die mediterrane Lebensart: sich Zeit nehmen zum Kochen und Essen, frische Zutaten einkaufen, Spaß an der Zubereitung des Essens zu haben, ein Glas Rotwein trinken und dabei ein gutes Gespräch führen.

Eure Rosi Lauch

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Liebe Adlergemeinde!


Wie können wir unsere körperliche und mentale „Flugbereitschaft“ nachhaltig fördern?
Zunächst mal mit einem Frühstück!
So wie unser Auto Kraftstoff zum Losfahren braucht, benötigt unser Körper nach der nächtlichen Fastenzeit ebenfalls Kraftstoff, um einen leistungsfähigen Tag zu erleben. Das englische Wort für Frühstück, „breakfast“, bedeutet übrigens „Brechen des Fastens“. In der Nacht sinkt der Energielevel ab und wir müssen morgens unbedingt nachtanken. Die Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe, mit denen wir Körper und Geist nicht morgens schon versorgen, werden im Laufe des Tages meistens nicht mehr nachgeliefert.
Durch Studien gut belegt sind nachfolgende Statements:

Menschen, die frühstücken, sind häufig schlanker!
Menschen, die frühstücken, besonders Kinder und Jugendliche, haben eine verbesserte Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit! Sie sind aufmerksamer und entwickeln mehr Fähigkeiten für Problemlösungsstrategien!
Menschen, die frühstücken, nehmen mehr wichtige Nährstoffe zu sich!
Menschen, die aktiv und sportlich sind, profitieren ganz besonders, wenn sie mit einer Auswahl nährstoff-, vitamin- und mineralstoffreicher Lebensmittel in den Tag starten.
Menschen, die clever frühstücken, können physischen und psychischen Stress konstruktiv bewältigen!

Und nicht zu vergessen ist die wichtige soziale Funktion eines gemeinsamen Frühstücks in unserer alltäglichen Umwelt, zu Hause, in der Arbeit, der Schule oder auch vor einem Wettkampf.

Mein Tipp in dieser Woche: Wer frühstückt gewinnt!

Eure Rosi Lauch

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Liebe Adlergemeinde!

„Take five“! Kennen wir alle. Wir haben immer viel Spaß, wenn Tabby, das Vereinsmaskottchen, diesen Trick vorführt. Auch Sarah, der Nachwuchs, kann ihn bereits perfekt.
Take five ist eine Geste, die sehr viel mit „gewinnen“ zu tun hat. Es ist eine Geste, mit der man sich zu einer besonderen Leistung beglückwünscht. Was hat das nun mit meinem heutigen Flug- und Fitnesstipp zu tun?
Take five bedeutet übersetzt „ gib fünf“ oder „nimm´ fünf“. Und „ 5 am Tag“ ist eine besondere und bedeutende Empfehlung der DGE, der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Schon 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag senken mit ihrem hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen die Wahrscheinlichkeit für Herz- und Kreislauferkrankungen, Krebs, Übergewicht, Diabetes und Bluthochdruck und sorgen für körperliche und geistige Fitness.
2 Portionen Obst und 3 Portionen Gemüse am Tag sollten es sein. Als „ Portionierer“ dient dabei die eigene Handfläche. Gerade jetzt im Frühling und Sommer profitieren wir von einem reichhaltigen Angebot.
„Take five“, viel Gewinn für viel Genuss!

Eure Rosi Lauch

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Liebe Adlergemeinde!

Der 1. Schritt zum Sieg ist......ihn sich in allen Einzelheiten vorzustellen. Die Vision von dem, was wir erreichen wollen, kommt zuerst!
Damit fangen wir ernährungsphysiologisch beim Gehirn und seinem Nährstoffbedarf an. Um unser Ziel durch Lernfähigkeit, Konzentration und mit einem guten Nervenkostüm zu erreichen, brauchen wir ein wenig Fett für unsere grauen Zellen.
Den Ausdruck Brain Food haben sicher viele schon gehört. Ein Lifestyle-Wort für einWissen, dass schon die Generationen vor uns ein wenig schlichter, aber nicht weniger treffend ausgedrückt haben: Nüsse sind gut fürs Gehirn!
Deshalb mein Tipp:
Mehrmals in der Woche einige Walnüsse über den Salat streuen, ins Müsli geben oder auch einfach so essen. Damit bekommen wir wertvolle, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die unser Körper nicht selbst bilden kann, aber für viele wichtige Funktionen braucht.
Bis nächste Woche,
Eure Rosi Lauch

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Liebe Adlergemeinde!


Mit großer Begeisterung sehe ich eure sportlichen Leistungen und die Leidenschaft, den Adler auf seinem Flug dahin zu tragen, wohin er gehört: nach ganz oben in die höchsten Kreise!

Was braucht ein Adler dazu? Riiiichtiiig, die 3 großen Ks! Er braucht Kraft, Kondition und Köpfchen!

Ab Sonntag werde ich euch für die laufende Tennis- Saison mit aktuellen, kleinen praktischen Flug -Tipps beim Fliegen begleiten.

Yes, we can!

Eure Rosi Lauch