Liebe Adlergemeinde,
die Saison geht nun langsam zu Ende und damit auch
meine gesundheitsfördernden Beiträge auf dieser Seite. Ich
beglückwünsche euch zu euren hervorragenden Leistungen und würde
mich freuen, euch bis zur nächsten Saison auf meiner Homepage
www.rosi-lauch.de, die sich
noch in der Entwicklungsphase befindet, begrüßen zu können.
Im Rahmen meiner Ausbildung zur geprüften Präventologin werde ich
hier Themen zur Gesundheitsförderung vorstellen und würde mich über
ein Feedback und Themenvorschläge von euch unter rosi-lauch@lhxy.de
oder andrea-wessiepe@lhxy.de sehr freuen!
Eure Rosi Lauch
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Liebe Adlergemeinde!
Heute möchte ich euch das Thema Calciumbedarf näher
bringen.
Calcium ist ein Mineralstoff, der eine herausragende Bedeutung in
der Entwicklung und Stabilität unseres Knochensystems sowie hohen
Anteil an der nervalen Erregungsbildung und -leitung sowie an der
Muskelkontraktion hat. Mengenmäßig ist es der häufigste
Mineralstoff in unserem Körper und zu 99% in unserem Skelettsystem
vorhanden.
Die allgemeine Empfehlung der DEG (Deutsche Gesellschaft für
Ernährung) lautet, 1000mg Calcium täglich mit der Nahrung
aufzunehmen. Wichtige Calciumlieferanten sind Milch- und
Milchprodukte, Grünkohl, Brokkoli, grüne Bohnen, Feldsalat,
Hülsenfrüchte und calciumreiche Mineralwässer. Da Calcium in sehr
vielen Nahrungsmitteln vorkommt, ist eine Unterversorgung nur in
Ausnahmefällen gegeben und auch hier sollte eine Nahrungsergänzung
mit Calcium mit dem Arzt abgesprochen werden.
Schon bei Kindern und Jugendlichen ist auf eine ausreichende
Calciumzufuhr zu achten. Hier besteht ein erhöhter Calciumbedarf
für das Knochenwachstum. Im Alter von etwa 30-35 Jahren ist die
sogenannte „peak-bone-mass“ erreicht, das Mass, das die höchste
Knochendichte ausdrückt. Danach erfolgt der altersbedingte
Knochenabbau. Je höher die Knochendichte in diesem Alter, desto
besser der Schutz vor späterem übermäßigem Knochenabbau.
Die Gefahr einer unzureichenden Calciumzufuhr in der Ernährung
liegt zusammen mit anderen Risikofaktoren wie z.B. Bewegungsmangel,
hormonellen Veränderungen, Nikotin- und Alkohomißbrauch, Vitamin
D-Mangel und genetischer Disposition in der Entwicklung eines
übermäßig starken Knochenabbaus im Alter, der Osteoporose.
Osteoporose ist vor allem aufgrund hormoneller Umstellungen in den
Wechseljahren und ernährungsbedingtem Fehlverhalten ( Diäten,
„Schlankheitswahn“, Sportarten, die ein Niedriggewicht postulieren)
immer noch ein Thema, das hauptsächlich Frauen betrifft.
Demografischer Wandel und lebensstilbedingte Risikofaktoren weisen
neben anderen Bedingungen aber daraufhin, dass Osteoporose auch
zunehmend ein Thema in der Männergesundheit wird.
Osteoporose ist nach Aussage der WHO eine der 10 bedeutendsten
Volkskrankheiten, die mit ihren häufigen Folgen wie frühzeitige
Invalidität, Pflegebedürftigkeit, Altersarmut, Isolation, Verlust
der Selbständigkeit usw. in vielen Fällen durch eine gesunde
Lebensführung zu vermeiden ist.
Eure Rosi Lauch
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Liebe Adlergemeinde!
Fit im Trinken gleich fit im Sport!
Ein sehr
wichtiges Thema beim sportlich aktiven Menschen ist der
Flüssigkeitsbedarf vor, während und nach dem Sport.
Körperliche Leistung führt zur Wärmeentwicklung, die sich bei
körperlicher Betätigung und Anstrengung erhöht. Der Organismus
toleriert nur relativ enge Grenzen in der Körpertemperatur und ein
Zuviel an Wärme muß wieder abgegeben werden. Um die Bilanz von
Wärmebildung und Wärmeabgabe auszugleichen, nutzt der Körper
verschiedene Mechanismen. Um eine negative Bilanz auszugleichen ist
die Wärmeabgabe durch
Wasserverdunstung (Verdunstung über die Atemwege
und Bildung von Schweiß) am effektivsten.
Bei körperlicher Anstrengung oder hoher Umgebungstemperatur wird
die Abkühlung des Körpers durch zusätzliche Schweißproduktion
erreicht. Dieser Flüssigkeitsverlust muß ersetzt werden, da es
ansonsten sehr schnell zu einer Abnahme der Leistungsfähigkeit
kommt. Das zirkulierende Blutvolumen ist verringert und das Herz
reagiert mit einer Erhöhung der Herzfrequenz.
Faustregel: Flüssigkeitsverluste von je 1 Prozent
Körpergewicht führen zu Leistungsverlusten von jeweils 10
Prozent (Dietger Mathias, Professionelle Prävention,
S. 83) .
Mit dem Schweiß gehen natürlich auch
Mineralstoffe verloren, die ebenfalls durch geeignete Maßnahmen
ersetzt werden müssen.
Nach wie vor der wirksamste und kostengünstigste Hit unter den
geeigneten Getränken ist die Apfelschorle. Je 1
Teil Apfelsaft mit 1 Teil Mineralwasser gemischt ist in etwa
isoton. D.h., die Flüssigkeit wird schnell vom Körper aufgenommen
und steht dem Körper wieder zur Verfügung. Der darin enthaltene
Zucker liefert Energie, hält den Blutzuckerspiegel konstant und das
Mineralwasser ersetzt Mineralstoffverluste.
Im Handel erhältliche „Isodrinks“ erfüllen oft den
gleichen Zweck, sind aber teurer und enthalten häufig
Zusatzstoffe.
Sogenannte „Energydrinks“, die zur Steigerung der sportlichen
Leistungsfähigkeit angeboten werden, sind durch sehr hohen
Zuckergehalt hyperton und dadurch wird die Flüssigkeit nur
verzögert vom Körper aufgenommen und fördern das Durstgefühl.
Außerdem enthalten sie oft Koffein in Mengen, die in Deutschland
nicht zulässig und gerade bei schweißproduzierenden Aktivitäten
durch harntreibende Wirkung extrem gesundheitsschädlich sind. Das
gleiche gilt für manche darin enthaltenen Zusatzstoffe.
Wichtig: bereits vor dem Training ein großes Glas Flüssigkeit
trinken und bei Belastungen, die länger als eine Stunde dauern,
auch während des Trainings trinken!
Eure Rosi Lauch
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Liebe Adlergemeinde!
Fit mit Magnesium(Mg)!
Der Bedarf an Mg wird in
Sportlerkreisen immer wieder viel und gerne diskutiert.
Fakt ist,
es kommt in allen Organismen vor und ist essentiell, d.h.
lebensnotwendig.
Magnesium ist wichtig für den Muskel- und Nervenstoffwechsel. Es
sorgt für die Reizübertragung zur Muskelkontraktion.
Magnesium hat wichtige Aufgaben bei der Speicherung und Freisetzung
von Hormonen und ist an vielen enzymatischen Reaktionen im
Stoffwechsel beteiligt.
Magnesiummangel kann zu Krämpfen und Herzrhythmusstörungen
führen.
Der D-A-CH Referenzwert liegt bei 300-400 mg pro Tag für einen
Erwachsenen mit überwiegend sitzender Tätigkeit.
Finden
können wir Magnesium in
Getreide- und Vollkornprodukten, Kartoffeln, in
vielen Gemüsesorten, Hülsenfrüchten, Nüssen, Mandeln, Milch,
Putenfleisch, Bananen und Beerenobst.
Falsch ist:
Magnesium ist ein „Anti-Stress-Mineral“.
Mg hemmt
Erregungszustände an Muskeln- und Nerven, was aber nichts mit
Stressabbau zu tun hat. Werbeverprechen über Magnesiumpräparate zum
Stressabbau und zur Leistungssteigerung sollten sehr kritisch
betrachtet werden!
Die meisten Menschen sind magnesiumunterversorgt.
Da
Mg in sehr vielen Lebensmitteln enthalten ist, kommt es bei
gesunden Menschen und einer normalen und abwechslungsreichen
Mischkost nicht zu einer Unterversorgung.
Fasten und einseitige kohlenhydratarme und eiweißreiche Diäten
können zu einem Magnesiummangel führen, ebenso eine eiweißbetonte
Ernährung zum Muskelaufbau.
Fast-Food ist kontraproduktiv, da überwiegend eine
hohe Energie- aber niedrige Nährstoffdichte vorliegt.
Fazit:
Ein erhöhter Mg- Bedarf bei Sportlern
kann mit einer abwechslungsreichen Mischkost gedeckt werden und es
besteht nicht zwangsläufig die Notwendigkeit einer
Nahrungsergänzung.
Eure Rosi Lauch
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Liebe Adlergemeinde!
Kraft, Kondition und Köpfchen ohne Mineralstoffe und
Spurenelemente? Nicht denkbar!
Von Mineralstoffen spricht man, wenn ihre jeweilige Konzentration
im Körper mehr als 50 mg/kg Körpergewicht beträgt. Sie werden dann
auch Mengen-oder Makroelemente genannt. Stoffe, die schon in
niedrigeren Konzentrationen unseren Tagesbedarf decken, werden
Spuren- oder Mikroelemente genannt.
Die wichtigsten Mineralstoffe sind Natrium, Chlorid, Kalium,
Calcium, Phosphor und Magnesium. Zu den Spurenelementen gehören
u.a. Eisen, Jod, Zink, Selen, Chrom und Fluor.
Trotz ihrer Leichtigkeit sind sie superschwergewichtige
Leistungsträger für unseren Körper. Sie regulieren den
Wasserhaushalt und haben wichtige Funktionen im Nerven- und
Muskelstoffwechsel . Wir brauchen sie für den Aufbau von Zahn- und
Knochensubstanz, den Energiestoffwechsel, beim Sauerstofftransport,
für das Immunsystem und zur antioxidativen Regulation. Ein Mangel
an Mineralstoffen und Spurenelementen bewirkt beim Sport
verminderte Belastbarkeit, Kurzatmigkeit, wenig Ausdauer,
Muskelkrämpfe und Muskelschwäche, Infektanfälligkeit,
Konzentrationsmangel und deutlich erhöhte Verletzungsgefahr.
Makro- und Mikroelemente sind vor allem aber auch essentiell, d.h.
unbedingt notwendig und sie müssen mit der Nahrung zugeführt
werden, weil der Körper sie nicht selbst herstellen kann.
Mineralstoffe findet man sowohl in tierischen als auch pflanzlichen
Lebensmitteln. Calcium z.B. in Milchprodukten, Kalium und Magnesium
in Obst, Getreide und Gemüse, Zink in Fleisch, Eiern und Nüssen. In
vielen LM sind z.T. viele Mineralstoffe gleichzeitig enthalten.
Auch mit der individuellen Auswahl eines Mineralwassers kann man
seinen Bedarf an Mineralstoffen unterstützen.
Das Angebot an Mineralstoffpräparaten in Apotheken, Drogerien,
Discountern oder im Internet ist reichlich und eine
Nahrungsergänzung in manchen Fällen und Lebensphasen in Absprache
mit dem Arzt und einem nachgewiesenen Mangel sinnvoll. Doch
grundsätzlich sollte man seinen täglichen Bedarf über eine
ausgewogene Ernährung abdecken, was auch bei erhöhtem Verbrauch wie
beim Sport möglich ist.
Außerdem: Vitalstoffe werden in ihrer natürlichen Form am
besten vom Körper verwertet.
Eure Rosi Lauch
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Liebe Adlergemeinde!
Vitalstoffe!
Mal ganz frei definiert sind es
Substanzen , die eine Bedeutung für das Leben haben. In diesem
Zusammenhang werden häufig Nahrungsergänzungsmittel (NEM)
angeboten, um einen möglichen Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen
und Spurenelementen auszugleichen. Auch die Supplementierung mit
sekundären Pflanzenstoffen gegen Krebs ist sehr populär.
Die Werbung verspricht da viel. In einer einzigen Pille ist alles
drin, was uns fit, gesund, leistungsfähig und stressresistent
macht. Schöne neue Welt, oder? Wir müssen nicht mehr jagen und
sammeln. Das war gestern, Steinzeit!
Diese Werbeversprechen kommen in einer Gegenwart des Zeitmangels,
hoher Stressbelastung und beruflicher Anforderung, vermeintlicher
Schlankheits- und Schönheitsideale und dem Auftreten vermehrter
gesundheitlicher Störungen gut an. Stichwort:
Zivilisationserkrankungen. Wir möchten alt werden und zwar
möglichst gesund und schön, was auch immer wir darunter verstehen
und wir möchten unseren Alltag bewältigen und Erfolg haben, was
auch immer unsere Umwelt darunter versteht und wenn wir alt sind,
möchten wir uns gut versorgt fühlen, was auch immer der Staat
darunter versteht, oder?
Und Pillen befreien uns von allen Sorgen um unsere Gesundheit und
verschaffen uns ein Alibi, wenn wir bewußt unsere Gesundheit aufs
Spiel setzen? Wenn es so einfach wäre, wie ist es dann zu erklären,
dass unser Gesundheitssystem große Probleme hat, die stark
ansteigenden gesundheitlichen bzw. eigentlich die „krankheitlichen“
Probleme zu lösen? An den Problemlösungstrategien sind wir alle
beteiligt, vor allem finanziell! Diese Erfahrung machen wir mit den
immer weiter steigenden Beiträgen, Zuzahlungen und individuellen
Gesundheitsleistungen.
Es ist gar keine Frage, dass es Krankheiten gibt, auf deren
Entstehung wir keinen Einfluß haben. Aber es ist auch keine Frage,
dass wir sehr viel Einfluß auf unsere Gesundheit und auf
Krankheiten haben, die wir vermeiden können.
In diesem Sinne: Wille geht vor Pille!
Eure Rosi Lauch
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Liebe Adlergemeinde!
Freie Radikale! Eine neue Partei für eine neue
Gesundheitsreform oder vielleicht ein neues soziales
Netzwerk?
Nein, natürlich nicht. Wichtige Stoffwechselprozesse laufen nur mit
Hilfe von Sauerstoff ab und freie Radikale sind Zwischenprodukte
dieses Stoffwechselgeschehens. Deshalb nennt man sie auch
Sauerstoffradikale. Eigentlich ein ganz normaler Vorgang, der z.B.
bei der Atmung stattfindet oder bei Stress, für unsere Gesundheit
aber sehr aggressives Potential mit sich bringt. Freie Radikale
greifen verschiedene Zellen im Körper an und schädigen sie. Sie
nehmen großen Einfluss auf das Immunsystem, können die Erbsubstanz
schädigen und sind verantwortlich für Krankheits- und
Entzündungsprozesse wie Arteriosklerose, Rheuma und Krebs und...
sie lassen uns altern.
Es gibt viele Faktoren, die zu einem Übermaß an freien Radikalen
beitragen. Dazu gehören vor allem Zigarettenrauch, zu viele
Sonnenbäder, hohe Ozonwerte und Umweltbelastung, negativer Stress,
Röntgenstrahlung und auch zu intensive sportliche Belastung, die
nicht dem Trainingszustand entspricht.
Ein gesunder Körper ist in der Lage, ein sogenanntes oxidatives
Gleichgewicht herzustellen, in dem er
Radikalenfänger produziert. Das sind antioxidativ
wirkende Substanzen. Dazu gehören einige Vitamine, Mineralstoffe,
Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe. Diese müssen mit der
Nahrung zugeführt werden und den besten Schutz erreicht man, indem
man bei der Ernährung möglichst viele verschiedene Obst- und
Gemüsesorten, vor allem auch Hülsenfrüchte und Nüsse berücksichtigt
und Vollkornprodukte bevorzugt.
Mein besonderer Tipp: viele frische Kräuter benutzen und auch mal
ein wenig experimentieren beim Kochen, z.B. mit Minze, Rosmarin und
Thymian.
Eure Rosi Lauch
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Liebe Adlergemeinde!
Der Glykämische Index, kurz
GI, ist häufig Thema in verschiedenen
Diät-Regimen, wird als bedeutender Faktor für die Gewichtsbalance
propagiert und ist eine Säule der Diabetes- Behandlung.
Der Glykämische Index beschreibt die Wirkung von Kohlenhydraten im
Stoffwechsel. Körper und Gehirn brauchen Glucose, also
Kohlenhydrate, und die müssen mit der Nahrung zugeführt werden.
Überwiegend verursachen Lebensmittel mit hohem GI einen schnellen
und/oder hohen Blutzuckeranstieg und Lebensmittel mit niedrigem GI
einen langsamen und/oder niedrigen Blutzuckeranstieg. Der
Blutzucker wird mit Hilfe von Insulin verarbeitet. Je höher der GI,
desto mehr Insulin wird benötigt.
Ernährt man sich überwiegend durch LM mit hohem GI, kommt es zu
ständigen Insulinspitzen, in der Folge zu einem schnellen
Glucose-Abfall und zur vorzeitigen Entleerung der Glycogenspeicher,
die ja besondere Bedeutung für die Energie und Leistung haben.
Besonders vor bzw. zu Beginn einer sportlichen Belastung führt das
zu einer schnellen Ermüdung und zu einem Mangel an Kraft und
Ausdauer. Außerdem spielt dieser Stoffwechsel-Mechanismus eine
große Rolle bei der Entstehung des sogenannten Alters-Diabetes, der
in unserer heutigen Zeit leider nicht mehr nur eine Frage des
Alters ist.
Nahrungsmittel mit hohem GI, wie z.B. Weißbrot und Kuchen sollten
vor einer sportlichen Belastung nicht gegessen werden. Auch
wichtig: nach oder bei längerdauernder Belastung die
Glycogenspeicher wieder auffüllen. Dazu eignen sich dann auch z.B.
eine Banane oder ein Müsliriegel.
Wer sich vollwertig und abwechslungsreich ernährt, bleibt
länger fit und leistungsfähig!
Eure Rosi Lauch
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Liebe Adlergemeinde!
Sport macht Spaß, wenn genug Kraft, Ausdauer und
Energie zur Verfügung stehen. Doch manchmal machen die Muskeln
schlapp, die Kondition war schon mal besser und Energie war
gestern.
Für den sportlichen Erfolg sind regelmäßiges Training und
die richtige Ernährung entscheidend.
In unserem Körper finden komplizierte chemische Reaktionen statt,
die als Stoffwechsel oder Metabolismus bezeichnet werden. Damit der
Stoffwechsel alle körperlichen Funktionen aufrecht erhält und auch
noch Kraft und Energie erzeugt, braucht er Brennstoff.
Der Brennstoff für die Muskelarbeit ist Adenosintriphosphat, kurz
ATP. Ohne ATP geht im Muskel gar nichts. Für kurzfristige, wenige
Minuten andauernde Belastung kann der Körper ATP selbst bilden.
Brauchen die Muskeln mehr Energie, nutzt der Körper Glucose, das in
Form von Glycogen in den Muskeln und in der Leber gespeichert wird,
und Fettsäuren. In welchem Umfang Glycogen und Fettsäuren zur
Energiegewinnung benutzt werden, hängt von der Intensität der
Leistung und vom individuellen Trainingszustand ab.
Eine fettreiche Ernährung hat sich in Studien als Energiequelle
nicht bewährt. Sie ist eher ein Risikofaktor für Herz- und
Kreislauferkrankungen und Krebs, besonders, wenn überwiegend
gesättigte Fettsäuren aus tierischen Fetten gegessen werden. Der
Körper nutzt sein Depotfett und hat damit ein völlig ausreichendes
Reservoir zur Energiebereitstellung.
Zur Bildung von Glycogen werden Kohlenhydrate benötigt und diese
haben für die Sportlerernährung die höchste Bedeutung.
50-60 % des täglichen Kalorienbedarfs sollten aus
komplexen Kohlenhydraten bestehen, d.h.
Vollkorngetreideprodukte, Gemüse, Obst, Teigwaren und
Kartoffeln.
Yes, we can!
Eure Rosi Lauch
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Liebe Adlergemeinde!
Mediterran,
etwas frei übersetzt bedeutet es das „Mittelmeer betreffend“. Es
ist in den letzten Jahren zu einem Schlagwort geworden und jeder
weiß, was damit gemeint ist. Wandanstriche in terrakottafarbener
Wischtechnik, Lavendel, maritime Dekoartikel, Zitronellakerzen und
Rotwein. Jeden Sommer wieder erliegen wir dem besonderen Charme
dieser Lebensart. Wir denken an wunderschöne Sonnenuntergänge in
der Toskana, Romantik, Mallorca, Meer und ….. vielleicht noch etwas
mehr?
„Mediterran“ steht natürlich nicht nur für einen Wohnstil und ein
Urlaubsziel, sondern auch für eine bestimmte Ernährungsweise, die
für viele Länder im Mittelmeerraum charakteristisch ist.
Besonderes Merkmal: Olivenöl, viel Obst und Gemüse,
Vollkornprodukte, Nüsse, frische Seefische. Wenig Fleisch und
tierische Fette.
Das bedeutet, die Ernährung ist kaloriengerecht, fettarm, enthält
viele Ballaststoffe, wertvolle ungesättigte Fettsäuren und Omega 3-
Fettsäuren.
Mediterrane Kost beugt nach heutigen ernährungswissenschaftlichen
Erkenntnissen den sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Herz-und
Kreislaufkrankheiten, Diabetes, Übergewicht und Bluthochdruck vor.
Es senkt das Risiko für Krebs, Osteoporose und Krankheiten des
Bewegungsapparates.
Auch hinsichtlich Erkrankungen mit deutlich zunehmender Prävalenz
wie Depression, Demenz und M. Alzheimer wird der mediterranen
Ernährung eine präventive Bedeutung zuerkannt.
Doch nicht nur die Zutaten zum Essen sind wichtig, sondern auch die
mediterrane Lebensart: sich Zeit nehmen zum Kochen und Essen,
frische Zutaten einkaufen, Spaß an der Zubereitung des Essens zu
haben, ein Glas Rotwein trinken und dabei ein gutes Gespräch
führen.
Eure Rosi Lauch
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Liebe Adlergemeinde!
Wie können wir unsere körperliche und mentale „Flugbereitschaft“
nachhaltig fördern?
Zunächst mal mit einem Frühstück!
So wie unser Auto Kraftstoff zum Losfahren braucht, benötigt unser
Körper nach der nächtlichen Fastenzeit ebenfalls Kraftstoff, um
einen leistungsfähigen Tag zu erleben. Das englische Wort für
Frühstück, „breakfast“, bedeutet übrigens „Brechen des Fastens“. In
der Nacht sinkt der Energielevel ab und wir müssen morgens
unbedingt nachtanken. Die Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe,
mit denen wir Körper und Geist nicht morgens schon versorgen,
werden im Laufe des Tages meistens nicht mehr nachgeliefert.
Durch Studien gut belegt sind nachfolgende Statements:
Menschen, die frühstücken, sind häufig schlanker!
Menschen, die frühstücken, besonders Kinder und Jugendliche, haben
eine verbesserte Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit! Sie sind
aufmerksamer und entwickeln mehr Fähigkeiten für
Problemlösungsstrategien!
Menschen, die frühstücken, nehmen mehr wichtige Nährstoffe zu
sich!
Menschen, die aktiv und sportlich sind, profitieren ganz besonders,
wenn sie mit einer Auswahl nährstoff-, vitamin- und
mineralstoffreicher Lebensmittel in den Tag starten.
Menschen, die clever frühstücken, können physischen und psychischen
Stress konstruktiv bewältigen!
Und nicht zu vergessen ist die wichtige soziale Funktion eines
gemeinsamen Frühstücks in unserer alltäglichen Umwelt, zu Hause, in
der Arbeit, der Schule oder auch vor einem Wettkampf.
Mein Tipp in dieser Woche: Wer frühstückt gewinnt!
Eure Rosi Lauch
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Liebe Adlergemeinde!
„Take five“! Kennen wir alle. Wir haben immer viel Spaß, wenn
Tabby, das Vereinsmaskottchen, diesen Trick vorführt. Auch Sarah,
der Nachwuchs, kann ihn bereits perfekt.
Take five ist eine Geste, die sehr viel mit „gewinnen“ zu tun hat.
Es ist eine Geste, mit der man sich zu einer besonderen Leistung
beglückwünscht. Was hat das nun mit meinem heutigen Flug- und
Fitnesstipp zu tun?
Take five bedeutet übersetzt „ gib fünf“ oder „nimm´ fünf“. Und „ 5
am Tag“ ist eine besondere und bedeutende Empfehlung der DGE, der
Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Schon 5 Portionen Obst und
Gemüse am Tag senken mit ihrem hohen Gehalt an Vitaminen,
Mineralstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen die
Wahrscheinlichkeit für Herz- und Kreislauferkrankungen, Krebs,
Übergewicht, Diabetes und Bluthochdruck und sorgen für körperliche
und geistige Fitness.
2 Portionen Obst und 3 Portionen Gemüse am Tag sollten es sein. Als
„ Portionierer“ dient dabei die eigene Handfläche. Gerade jetzt im
Frühling und Sommer profitieren wir von einem reichhaltigen
Angebot.
„Take five“, viel Gewinn für viel Genuss!
Eure Rosi Lauch
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Liebe Adlergemeinde!
Der 1. Schritt zum Sieg ist......ihn sich in allen Einzelheiten
vorzustellen. Die Vision von dem, was wir erreichen wollen, kommt
zuerst!
Damit fangen wir ernährungsphysiologisch beim Gehirn und seinem
Nährstoffbedarf an. Um unser Ziel durch Lernfähigkeit,
Konzentration und mit einem guten Nervenkostüm zu erreichen,
brauchen wir ein wenig Fett für unsere grauen Zellen.
Den Ausdruck Brain Food haben sicher viele schon gehört. Ein
Lifestyle-Wort für einWissen, dass schon die Generationen vor uns
ein wenig schlichter, aber nicht weniger treffend ausgedrückt
haben: Nüsse sind gut fürs Gehirn!
Deshalb mein Tipp:
Mehrmals in der Woche einige Walnüsse über den Salat streuen, ins
Müsli geben oder auch einfach so essen. Damit bekommen wir
wertvolle, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die unser Körper nicht
selbst bilden kann, aber für viele wichtige Funktionen
braucht.
Bis nächste Woche,
Eure Rosi Lauch
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Liebe Adlergemeinde!
Mit großer Begeisterung sehe ich eure sportlichen Leistungen und
die Leidenschaft, den Adler auf seinem Flug dahin zu tragen, wohin
er gehört: nach ganz oben in die höchsten Kreise!
Was braucht ein Adler dazu? Riiiichtiiig, die 3
großen Ks! Er braucht Kraft, Kondition und
Köpfchen!
Ab Sonntag werde ich euch für die laufende Tennis- Saison mit
aktuellen, kleinen praktischen Flug -Tipps beim Fliegen
begleiten.
Yes, we can!
Eure Rosi Lauch





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